SEGE-Fenster beim Fräsen

Die Anforderungen der Kunden mit Fräsmaschinen gehen, auf Grund des großen Arbeitsraums, in Richtung sehr großer Scheiben. Dies geht einher mit einem großen Kostenfaktor, der bei einer Polycarbonat-Verbundscheibe (wie dem Standart SEGE-Sicherheitsfenster)durchaus die Dimension der Vorstellung des Kunden entsprechen können. Deshalb geht man bei Fräsmaschinen, wenn der Abstand zur Werkzeugspindel von der Scheibe aus relativ groß ist, alternativ zu einer Polycarbonatscheibe mit einer so genannten Indikatorfolie über. Hier wird die Polycarbonatscheibe als Sicherheitsscheibe genommen. Man kaschiert auf die Maschineninnenseite eine kratzfeste Folie aus PET (Polyethylenterephtalat). Dieses Material zeichnet sich durch starke chemische Resistenz und auch großer Schlagzähigkeit aus. Die Folie verhindert ein Eindringen des Kühlschmierstoffes in die Polycarbonatscheibe. Sie wird deshalb als Indikatorfolie bezeichnet, weil sie eine klare Trennung zwischen Polycarbonat und dem Arbeitsraum schafft, wenn sie durch zu viele Späne durchgearbeitet ist, zeigt sich wenn sie verletzt ist. Dies ist der Nachteil bei der Polycarbonatscheibe, die unter umständen von den Spänen aufgefressen wird, ohne dass man genau weiß, wie lange die Einwirkung des Kühlschmierstoffes auf die Scheibe bereits dauert.