Sicherheit beim Fräsen

Beim Fräsvorgang ist noch mehr Kühlmittel im Umlauf als bei der Drehmaschine, da es auf Grund der höheren Drehzahl in der Maschine noch heißer wird. Unter Umständen wird mit einem kleinen Fräser oder Bohrer bei bis zu 40.000 Umdrehungen gearbeitet. So werden immense Temperaturen erreicht. Der Vorteil für die Sicherheitsscheibe ist, dass die Arbeitsräume in der Fräsmaschine viel größer als in einer Drehmaschine. Die Späne haben mehr Zeit, Temperatur und Geschwindigkeit zu verlieren. Sie sind außerdem wesentlich leichter. Deswegen ist der Verschleiß an der Glasscheibe durch die Späne auch deutlich geringer.

Problematik von Fehlsteuerungen:
Es besteht die theoretische Möglichkeit, dass eine Frässpindel bis zu 40.000 mal in der Minute drehen kann, das verwendete Werkzeug aber nur für auf Grund ihrer Größe für 10.000 zugelassen ist. Solche Zusammenhänge müssen von der Steuerungsseite gelöst werden, da es hierfür keine Schutzmaßnahmen vernünftiger Art gibt. Ein solcher Fräser kann eine Geschwindigkeit von über 300 m/sec erreichen. Dies ist von der Schutzmaterialienseite her in Bezug auf Dicke und Preis nicht machbar und es muss deshalb von Steuerungsseite kontrolliert werden, dass ein Fräser nicht zu hohe Drehzahlen erreicht. Es ist möglich bis zu 210 m/s vernünftige Sicherheitsfenster zu konzipieren.